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Ersatzteile mit 3D-Druck fertigen

Ersatzteile mithilfe von 3D-Druck herstellen – das klingt noch nach Zukunftstechnologie? Im Bereich von Sonder- und Militärfahrzeugen rückt diese Revolution mit den sogenannten additiven Verfahren immer näher.

Die Ersatzteilfertigung ist gerade bei älteren Sonderfahrzeugen und Militärfahrzeugen nicht immer einfach. Zu häufig fehlen Baupläne oder Rohmaterialien, um die Teile wie im Original herstellen zu können. Die Ersatzteilfertigung per 3D-Druck bietet sich hier aktuell als spannende Alternative an. Dabei wird anhand eines speziell angefertigten Datensatzes ein Prototyp oder gleich das vollwertige Ersatzteil hergestellt. Dafür werden beispielsweise als Teil des Reverse Engineering präzise Messtechniken an einem Originalteil angewendet und in ein CAD-Modell überführt. Dabei lassen sich auch komplexere Formen in sehr guter Qualität übertragen und herstellen. Bereits seit einigen Jahren nutzen Autobauer Ersatzteile, die mit 3D-Druck hergestellt wurden, in der Pflege und Reparatur von Oldtimern. Die Einsatzmöglichkeiten für Teile an Fahrzeugen reichen, je nach Anforderungen an das Fahrzeug, von kleinen Schrauben bis zu ganzen Paneelen oder Anbauteilen.

Ersatzteilfertigung mit 3D-Druck ist enorm vielseitig

Ein Vorteil der Ersatzteilfertigung per 3D-Druck ist, dass Prototypen vergleichsweise schnell gefertigt und beispielsweise auf ihre Passform geprüft werden können. Gegenüber dem Spritzgussverfahren entfällt beispielsweise das aufwändige Anfertigen von Formen. Zudem können für die Herstellung des tatsächlichen Ersatzteils hochwertige Verbundwerkstoffe, inklusive Einbindung von Kohlefaser (Carbon oder Kevlar) und Glasfaser, verwendet werden. Das macht die Teile sowohl leicht als auch stabil. Tatsächlich können mit additiven Verfahren verschiedene Werkstoffe genutzt werden, sogar die Herstellung von Teilen aus Edelstahl oder anderen Metalllegierungen ist möglich.

Auch in der Neufertigung von Sonderfahrzeugen und Militärfahrzeugen könnte der 3D-Druck bald in größerem Maße Einzug halten: Gerade im Militäreinsatz ist die Kombination aus hoher Standfestigkeit und Leistung bei weniger Gewicht eine herausragende Kombination. Ein Beispiel: Je leichter und widerstandsfähiger die Teile, desto weniger Kraftstoff muss aufgewendet werden. Lediglich für sicherheitsrelevante oder tragende Stellen können die 3D-gedruckten Teile noch nicht oder nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Inzwischen gibt es sogar Modelle, die sich im Feldeinsatz aufbauen und nutzen lassen, was vor allem für kleinere, spontane Bedürfnisse enorme Vorteile bringt.

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